Ausfahrt "Papenburg"  10 - 13. August 2023

Die diesjährige Ausfahrt führte ins schöne Emsland und somit auch in die Stadt Papenburg. Hier mit seinem Rathaus und einem Nachbau eines alten Seglers.

Manfred der hier wohnt und sehr gut vernetzt ist organisierte hier den perfekten Event. Diese vier Tage werden wohl allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Papenburg ist laut Wikipedia eine Stadt, eine selbständige Gemeinde und ein Mittelzentrum an der Ems im Landkreis Emsland in Niedersachsen. Die nahe der niederländischen Grenze gelegene Stadt ist mit 38.556 Einwohnern nach Lingen und knapp vor der Kreisstadt Meppen die zweitgrößte Stadt des Landkreises.

Unzählige Kanäle durchziehen diese hübsche Stadt im Emsland. Am Hauptkanal liegen mehrere historische Schiffe und viele Cafés und Restaurants - eine ideale Bummelmeile. Papenburg ist die nördlichste Stadt des Emslandes und hat eine lange Tradition im Schiffsbau. Dazu jedoch später mehr.

 

Torf, das Gold des Nordens. Hiermit fing Alles an. Die Von-Velen Anlage,  ein Museum für Lokalgeschichte. Hier zeigt man den Besuchern anschaulich das ursprüngliche Gesicht der Stadt Papenburg und noch einiges mehr.

 



10. August 2023

Nachdem alle Teilnehmer ihre Zimmer bezogen hatten, traf man sich im Papenbörger Hus. Eine alte Scheune die mit vielen liebevoll restaurierte Werkzeuge, Möbel und so mancher Hausschmuck schön hergerichtet wurde.

 

Klaus und Manfred begrüßten kurz alle Teilnehmer und gaben einen raschen Überblick über die nächsten 3 Tage.

 

Anschließend folgte das gemeinsame Buchweizen Pfannekuchen Essen. Dazu gab es stilgerecht Tee (zumindest am Anfang) und ein Original Moorwasser. Ein MUSS wenn man schon mal hier ist.

 


11. August 2023

Kurz vor der Abfahrt trafen sich nochmal alle Teilnehmer auf dem Parkplatt des Hotel Engeln. Hier wurde dann vor allem den Neulingen kurz das altbewährte "Bodensee Prinzip" (also man fährt solange gerade aus wie es geht, sollte jedoch eine Abzweigung kommen, bleibt der zweite Trecker dort sichtbar stehen und zeigt mit der Motorhaube in die Richtung in der es nun weitergeht. Er bleibt dann so lange stehen bis das letzte Fahrzeug kommt und reiht sich vor diesem wieder ein) erklärt. 

 

Pünktlich um 9:00 Uhr setzte sich der Tross mit 22 Treckern in Bewegung. Vorbei an winkenden Kindern (mit AP-F Fähnchen) des Kindergarten St. Michael führte der Weg sofort in die freie Natur. Kleine Straßen, zum Teil unbefestigt, so macht Treckerfahren richtig Spaß.

 

Treckerfahren macht nicht nur Spaß, sondern auch ganz nett durstig. Vorallem bei diesem traumhaften Wetter. Zum Glück hat Manfred auch an das gedacht und genügend gekühlte Getränke bei Klaus auf den Service Wagen gepackt. 

Gut gestärkt ging es so zur ersten Herausforderung des Tages. Eine spannende Überfahrt über die Leda bietet die wohl schmalste Autobrücke Deutschlands mit einer Fahrbreite von nur 1,85 Metern. Eine Überfahrt ist mit dem Fahrrad schon recht kniffelig, mit dem Trecker ist hier aber Präzisionsarbeit gefragt!

Die 50 Meter lange Brücke wurde 1956 erbaut, um die Verkehrsanbindung Amdorfs zu sichern. Bis dahin waren die Hauptverkehrsstraßen in den umliegenden Gemeinden und die Stadt Leer nur über die Personenfähre Amdorf und über die Pünte Wiltshausen zu erreichen. Da im Winter der Fährverkehr eingestellt wurde, war jegliche Anbindung abgeschnitten.

Heute war Bernd und Monika mal wieder froh dass sie einen Junior haben. Nicht nur beim verladen, sondern auch bei der Durchfahrt zeigte der kleine Junior seine Vorzüge. Mehr Fingerspitzengefühl brauchten jedoch Eike und Annika um ihren Master V unbeschadet auf die andere Seite zu bringen.

 

Doch kaum war dies Hindernis genommen kam schon die nächste Engstelle auf uns zu.

Die Jümme, die hier in die Leda mündet trennte uns vom gegenüber liegenden Ufer und somit auch von unserem wohlverdienten Mittagsessen.

Jetzt war für einige erst einmal warten angesagt. Zum Glück gab es einige schattige Plätzchen, da es doch eine Weile dauerte bis all unsere Trecker und die vielen Radfahrer durch drei starke Männer auf die andere Seite gezogen wurden. 

 

Nachdem dann auch der letzte Trecker das sichere Ufer erreicht hat stand einem sehr guten Fischgericht, bzw. Champignon Schnitzel nichts mehr im Wege. Was mich jedoch am meisten faszinierte war der Spruch "Geschichte bewahren - Menschen verbinden" auf der Infotafel dieser Fähre. Denn ich denke, dies trifft auch auf uns AP-F'ler zu.  Für Viele ist es vielleicht unbegreiflich dass man hunderte von Kilometern anreist um mit anderen Verrückten einfach mit alten Trecker durch die Gegend zu fahren. Aber wer es einmal erlebt hat, wird feststellen: "auch Dieselduft kann schön sein". 

 

Weiter ging es im Schlepptau von Manfred über herrliche kleine Straßen zu unserem nächsten Ziel.......

 

... dem "Museumsbauernhus"  Neemann. Hier wird über viele Stationen gezeigt wie und mit was die Leute früher gearbeitet und wie sie gelebt haben. 

 

Schön stehen sie da, unsere Zeitzeugen aus früheren Jahren.

 

Letzter Halt unserer heutigen Tour, das Fährhaus am Deich. Toller Kuchen, nettes Personal und ein tolles Ambiente luden zum Verweilen ein.

 

Diese Tour hatte Manfred für uns ausgearbeitet. Knappe 70km, wovon sicher 64km Feld und Wiesenwege waren. Nicht nur für uns, sondern auch für manche Autofahrer ein Genuss. Wir sahen eine traumhafte Landschaft und die Autofahrer mussten nicht mit 16km/h hinter uns her fahren.


12. August 2023

Die Wetterprognose für diesen Tag versprach nicht Gutes. Es war zwar noch trocken, aber wie lange noch? 

 

Auf dem Programm heute stand: der Besuch der Maritimen Erlebniswelt in Papenburg, ein Abstecher ins nahe Holland und am späten Nachmittag der Besuch bei der Meyer Werft. Mal sehen ob dies klappt?

Was soll's, Treckerfahrer dürfen das, können das und machen das Beste daraus. Entweder schon in Regensachen oder mit Regensachen griffbereit machte sich die Truppe auf den Weg zu unserem heutigen ersten Ziel.....

 

..... der Maritimen Erlebniswelt Papenburg

 

Vor dem Museum wartete schon ein Reporter des General Anzeigers. Manfred beantwortete geduldig all seine vielen Fragen und dass obwohl ihm  die aktuelle Wettersituation mehr sorgte. Die dunklen Wolken im Hintergrund versprachen nichts Gutes.

 

P.S. bei es waren die Allgaier Porsche Freunde 

 

In der Maritimen Erlebniswelt wird dem Besucher anhand vieler Modelle und Schautafeln gezeigt wie die ersten Siedler im Moor lebten, das Land urbar machten. Hierbei spielte auch der Schiffsbau eine zentrale Rolle. Einfache Holzschiffe, zum Teil noch von Hand gezogen waren der Beginn einer langen Schiffbautradition hier in Papenburg. 

Spielerisch wurde hier Wissen vermittelt, was besonders bei Henning und Gianluca sehr gut ankam. Wenn nur Schule früher auch so interessant gewesen wäre.

 

Zwischenzeitlich fing es wie schon befürchtet an kräftig zu regnen. Nun war guter Rat gefragt! Nach kurzer Diskussion einigte man sich auf Plan B, die Tour nach Holland fällt aus und Manfreds Schwiegersohn Christian zieht die für Mittags geplante Besichtigung der Meyer Werft nach vorne.

 

Im strömenden Regen ging es dann zur Meyer Werft. Hier warteten schon Christian und Jan auf uns. Nach einer kurzen Sicherheitskontrolle und Einweisung ging es dann in die erste Halle und somit auch ins Trockene. Leider durften während der ganzen Tour keine Bilder gemacht werden. 

 

Nach über dreistündiger Tour noch einmal Aufstellung zum Gruppenfoto. Wie froh waren wir alle dass es geregnet hat und Manfred kurzfristig entschieden hat die Werksführung nach vorne zu verlegen. Wann bekommt man sonst schon einmal die Gelegenheit den Bau eines Kreuzfahrtschiffes von der Anlieferung der 2,5 x 10m großen Blechplatten bis hin zum Endprodukt zu verfolgen.

Euch beiden lieber Christian und Jan nochmal vielen Dank für die diese interessante Führung. Es wurden alle unsere Fragen kompetent beantwortet und wir finden ihr habt eure Firma, die Meyer Werft in Papenburg  perfekt repräsentiert.

 

Diese Tour war für mich persönlich schon die über 800km weite Anfahrt wert.

 

Wetterbedingt kamen heute zwar nur knapp 32 km zustande, aber wir haben trotzdem viel gesehen.

 

Fürs leibliche Wohl während der zwei letzten Abende sorgte Manfreds Tochter Carolin und ihr Mann Stefan. Beide wurden tatkräftig von Frank und Maria unterstützt.

Leider gibt es vom Buffet wie bei der Werksführung in der Meyer Werft keine Bilder. Nicht weil es verboten war, sondert es schlicht weg vergessen wurde Bilder zu machen. Aber es gilt das Gleiche wie auch bei der Meyer Werft, es war spitze.

 

 

Sehr zufriedene Gesichter, nichts passiert > mehr kann man sich als Tour-Leiter und Organisator doch nicht wünschen.

Klaus bedankte sich für die tolle Organisation dieser Ausfahrt und übergibt hier das obligatorische Teilnehmergeschenk an Manfred, stellvertretend für seine ganze Familie und seinem Freund Holger, der mit seinem Video auch zu diesem tollen Erfolg beigetragen hat.

 

Als kleine Randnotiz:

Lieber Manfred, nachdem wir wetterbedingt noch nicht Alles gesehen haben, könnte es wohl sein, dass wir vielleicht noch einmal bei dir in Papenburg vorbei kommen müssen.

 

Im Anschluss wurden dann noch die Gewinner des Norbert ausgearbeiteten Porsche Quiz bekannt gegeben. Dies waren:

 

Platz 1: Oliver H.

Platz 2: Gerd P.

Platz 3: Gianluca J.

 

Alle Gewinner konnten sich über eine KFZ Notfalltasche mit Feuerlöscher, Warndreieck, Verbandstasche, Unterlegkeil, Handschuhe und Warnweste freuen. 

  

 

Ihr fragt euch sicher welches Porsche Quiz?

 

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Obby's Porsche Quiz - Lösung
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Obby's Porsche Sommerspezialausgabe August 2023
SOMMERSPEZIALAUSGABE AUGUST 2023.pdf
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Holgers Video


 

Zum Schluss dann noch ein paar Zahlen: 

 

Teilnehmer: 34, davon 10 weiblich

Trecker: 23 (leider musste einer stehen bleiben da der Fahrer gesundheitliche Probleme hatte)

Weiteste Anreise auf eigener Achse: Klaus S. mit 334 km aus Eldena

Weiteste Anreise mit Trailer: Bernd N. mit 576 km aus Biesenthal

Weiteste Anreise mit dem PKW: Volker M. mit 880 km aus der Nähe von Remiza-PL

 


Und was berichtete die Presse sonst noch über unsere Ausfahrt??

 

Manfred bei der Übergabe einer Fotoleinwand an die Leiterin Frau Weber des Papenburger Kindergartens St. Michael als kleines Dankeschön für den herzlichen Empfangs der Kinder während unserer Treckerausfahrt. Leider verbietet uns der Datenschutz das Bild mit den winkenden und fröhlich lachenden Kindern bei uns auf der Homepage einzustellen. 

Letzte Änderung: 01.02.2024